Kaffee ist ein Getränk, das durch das Mahlen der Samen einer tropischen Pflanze der Gattung Coffea hergestellt wird. Es gibt zwei weit verbreitete Kaffeearten: Coffea Arabica und Coffea Robusta. Die erste stammt aus Äthiopien, dem Sudan und Kenia und hat eine große Bohne mit einer ausgeprägten Mittellinie. Sie ist am weitesten verbreitet und weist einen geringeren Koffeingehalt auf. Die zweite, die aus Afrika, Uganda und Guinea stammt, hat eine kleinere, rundlichere Bohne und ist preisgünstiger.
Kaffee wird als nervenstimulierendes Mittel eingestuft, also als psychoaktives Produkt, das bestimmte Zentren des Nervensystems anregt und ein kräftiges Gefühl von Energie erzeugt. Die Substanz, die Kaffee zu einem Stimulans macht, ist das Koffein. Der Koffeingehalt variiert in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren, darunter die Qualität der verwendeten Bohne (die Arabica-Bohne weist eine höhere Konzentration auf), die Röstmethode (italienischer Kaffee ist beispielsweise stark geröstet, weshalb er auch einen intensiveren Geschmack hat) und die Zubereitungsart.
Die lange Reise des Arabica Kaffees
Bevor Kaffee in einer Tasse landet, legt er eine lange Reise in mehreren Etappen zurück. All diese Etappen beeinflussen die Bohnen, darunter auch die Region und das Klima, in denen sie angebaut werden. Fast der gesamte Kaffee der Welt wächst im sogenannten „Kaffeegürtel“. Der Kaffeegürtel erstreckt sich rund um den Globus zwischen dem Wendekreis des Krebses und dem Wendekreis des Steinbocks. Weltweit gibt es mehr als 70 Kaffee produzierende Länder mit unterschiedlichen Kulturen, Landschaften und Anbaumethoden, die von Land zu Land variieren und alle zu den unterschiedlichen Geschmacksnuancen des Kaffees beitragen.
Afrika ist die Heimat einiger der einzigartigsten Kaffeesorten der Welt. Die Region ist die Heimat einiger der exotischsten Aromen der Welt. Genauer gesagt ist Äthiopien die Wiege des Kaffees. Wenn man einen Kaffee aus Afrika zubereitet, erwartet man lebendige und reichhaltige Aromen, die von Zitrusfrüchten bis hin zu Waldbeeren reichen.

Warum genau Arabica, wenn der Kaffee aus Afrika kommt?
Das Wort Kaffee kommt vom arabischen Namen „qahwa“, der eben „anregend“ bedeutet. Und dass das Getränk anregend ist, versteht sich von selbst. Einigen zufolge leitet sich dagegen das Wort vom Ursprungsgebiet der Pflanze (und des Getränks) ab: ein Ursprung, um den sich im Laufe der Zeit viele Legenden ranken. Der Legende nach wurden die ersten Pflanzen in Caffa – daher der Name – in Äthiopien gefunden. An der Spitze der Rangliste des Gesamtkaffeeverbrauchs stehen heute jedoch weder Arabien noch Afrika, sondern die Vereinigten Staaten (16% des Gesamtverbrauchs). Es folgt der größte Erzeuger, Brasilien (11%). Der Rekord beim Pro-Kopf-Verbrauch geht jedoch überraschenderweise an Nordeuropa: Finnland liegt an der Spitze, gefolgt von Dänemark und Schweden.
Dank der letzten Forschungen im Bereich Wissenschaft kennen wir heute auch die genetischen Eigenschaften von Arabica Kaffee, die die Grundlage für die besonderen organoleptischen Merkmale dieses Kaffees bilden. Die Kaffeepflanze der Sorte Arabica ist die stärkste unter anderen Varietäten und daher in der Lage Krankheitserregern und widrigen klimatischen Bedingungen standzuhalten. Dieses vertiefte Wissen über das Genom kann in Zukunft dazu beitragen, neue Sorten zu entwickeln, die widerstandsfähiger wie Arabica.
Lass uns aber jetzt unseren Arabica Kaffee natürlich schmecken, um einen guten Start in den Tag zu haben!